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RespekTiere deine Grenzen: Korrekter Umgang mit Wildtieren

Murmeltier füttern bei der Safari

Beim Wandern in der Salzburger Naturlandschaft treffen unterschiedliche Welten aufeinander. Scheue Tiere und seltene Pflanzen begleiten den Weg der Menschen über Stock und Stein. Um für ein harmonisches Zusammentreffen mit der Tier- und Pflanzenwelt zu sorgen, gilt es einige Dinge zu beachten.

Zu Gast im Wohnzimmer der Wildtiere

Die österreichischen Berge, Almen und Wälder sind nicht nur ein wichtiger Erholungsraum für uns Menschen, sondern vor allem Lebensraum für wildlebende Tiere und seltene Pflanzen. Die Tiervielfalt reicht dabei von Kühen und Schafen über Rehe und Hirsche bis zu Gämsen und Steinböcken. Beim Wandern in der Natur kommen Wanderer nicht umhin, zum Schutz der heimischen Tiere ein paar Regeln zu befolgen.

Vier generelle Regeln für Wanderer:

  • Ruhezonen beachten – Sie bilden Rückzugsgebiete für Wildtiere
  • Auf den markierten Routen und Wegen bleiben – Dann können sich die Wildtiere an die Wanderer gewöhnen
  • Waldränder und schneefreie Flächen meiden – Dies sind die Lieblingsplätze der Tiere
  • Müll wieder mit nach Hause nehmen

Rücksicht auf die Natur

Heimische Wildtiere sind besonders scheue Lebewesen. Speziell im Sommer und Herbst herrschen auf den Almen ausgezeichnete Lebensbedingungen Rotwild, Gämse, Rehe und Co. Jede unbedachte und überraschende Störung, insbesondere während der Dämmerungs- und Nachtzeit, drängt das Wild in die unter den Almen liegenden schadensanfälligen Schutzwälder.

Tipp: Am besten planen Sie Ihre Wanderungen so, dass Sie vor Einbruch der Dunkelheit wieder zurück sind. Das ist nicht nur für Sie angenehmer und sicherer, sondern hält auch die Störung der Wildtiere in Zeiten der Nahrungsaufnahme so gering wie möglich.

Verhalten gegenüber Weidetieren

Häufig kommen Sie beim Wandern auf dem Salzburger Almenweg an Kuh- oder Schafherden vorbei. Die Weidetiere gelten zwar allgemein als zahm, trotzdem ist es wichtig, bei der Begegnung mit Kühen, Pferden, Schafen und Ziegen ein paar Punkte zu beachten, um unangenehme Vorkommnisse zu vermeiden.

Vier Regeln im Umgang mit Weidetieren:

  • Auf der Präau HochalmDie Tiere nicht füttern – Sie bedrängen sonst die nächsten Wanderer, um an Futter zu gelangen
  • Weidegatter, Schranken und Tore immer geschlossen halten – Damit die Tiere in ihrem sicheren Lebensraum bleiben
  • Kuh- und Pferdeherden (vor allem mit Hunden) großräumig umgehen
  • Bei Begegnungen mit Weidevieh ganz „normal“ verhalten – Es besteht kein Grund zur Angst

Respektieren Sie den Lebensraum der Wild- und Weidetiere und achten Sie auf Signale von diesen, denn: Wenn die Kuh das Maul nach oben hält im Lauf, so ziehen bald Gewitter auf.

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