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Almwanderungen im Frühling

Obwohl die Gipfel noch weiß sind, beginnt der Schnee auf den Almen bereits zu schmelzen und die ersten Blumen kommen ans Licht. Je wärmer es wird umso mehr verlagert sich das Leben in die Berge.

Auch die Gastgeber auf den Almen des Salzburger Almenweges bereiten sich bereits auf die bevorstehende Wandersaison vor. Wie war das eigentlich früher?

Die Almwanderungen der Senner

Senner ist ein Begriff der bis heute im Einsatz ist. Die Senner sind Hirten, welche im Sommer mit dem Vieh auf die Alm ziehen und es dort hüten.  Dessen Milch verarbeiten sie zu Käse und Butter. Die Sennhütte ist im Hochgebirge auch als Almhütte bekannt, dort können sich die Senner mit dem Vieh meist nur in den Monaten Juli und August aufhalten. Die tiefer gelegenen Bergwiesen werden auch schon ab Mai genutzt. Der Beruf des Senners ist eigentlich ein traditioneller Männerberuf. Heutzutage gehen aber auch zunehmend Sennerinen im Sommer mit dem Vieh in die Berge. Früher hieß es, es brächte Unglück, wenn sich Frauen auf der Alp aufhalten. Heutzutage ist das kein Thema mehr.

Nach der Almwanderung in die Almhütte

Standen die Almhütten früher ausschließlich den Sennern zur Verfügung, so hat sich die Nutzung dieser heutzutage etwas geändert. Einige wurden Schutzhütten umgewandelt, andere dienen als Skihütten und viele sind beliebter Treffpunkt nach einer Wander- oder Bergtour. Vor 20 oder 30 Jahren konnte man auf einer Almhütte meist nur Milchprodukte konsumieren. Auch heute noch steht „zünftige“, herzhafte Küche auf der Karte. Die Zutaten dafür kommen jedoch meist aus dem Tal. Entlang des Salzburger Almenweges heißen Sie zahlreiche bewirtschaftet Almhütten wilkommen. Manche der Gastgeber führen eine lange Tradition, manche sind Pächter. Manche Almwirte verbringen den ganzen Sommer auf der Alm, andere fahren regelmäßig ins Tal.

Unser Tipp: Fragen Sie doch mal nach der Geschichte des Hauses bzw. der Almhütte nach? Wer weiß was sich dahinter verbirgt.


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