"Durch den dunklen Höllngraben zum sonnigen Hochkönig"
Ausgangspunkt:
ÖBB-Haltestelle Pfarrwerfen
Endpunkt:
Arthurhaus
tiefster Punkt / höchster Punkt:
545 m / 1695 m
Summe der Höhenmeter:
1250 m
Streckenlänge:
ca. 11 km
Streckencharakteristik:
Relativ lange, aber trotzdem nicht allzuschwierige Wanderung
Gehzeit:
ca. 4 Stunden
Die Wanderung beginnt bei der ÖBB Haltestelle in Pfarrwerfen wo auch eine Parkmöglichkeit besteht. Nach der Überquerung der Salzach geht der Weg ein kurzes Stück Richtung Norden und zweigt beim Reitsamerhof links ab. Hinter dem Gasthof führt ein steiler Güterweg hinauf zum Schwabegg mit herrlichem Ausblick auf das Tennengebirge. Nun folgt ein erholsamer, ca. 5 km langer Abschnitt durch das Höllntal, vorbei am ehemaligen Gasthof Hölln, ohne nennenswerter Steigung. Kurz vor dem Jagdhaus Hölln zweigt der Weg links ab hinauf zur Grünmaißalm.(Variante: Unmittelbar vor der Grünmaißalm zweigen wir rechts ab und folgen einem Steig der nach ca. 1 km nach links abzweigt und steiler wird. Dieser quert eine Forststraße und führt - vorbei an der verfallenen Steinalm - hinauf zur Mitterfeldalm). Ein paar hundert Meter vor der Alm verlassen wir endlich den Wald und es bietet sich wieder ein schöner Ausblick auf den Hochthron Richtung Nordosten. Bei der Alm endet die Forststraße und die Wanderung führt auf dem etwas oberhalb beginnenden Steig weiter. Nach ca. 1 km erreichen wir wieder die Forststraße, gehen auf ihr ca. 100 m Richtung Westen bis auf der rechten Seite der Steig, anfangs steil ansteigend, abzweigt. Der teilweise schattige Weg endet bei der Stegalm. Schon vor der Alm lichtet sich der Wald zunehmend und wir genießen die traumhafte Aussicht. Nach der Stegalm sind ca. 270 Höhenmeter hinauf zur Mitterfeldalm zu überwinden. Sie ist über die Sommermonate bewirtschaftet und ist die erste Einkehrmöglichkeit auf dieser Etappe. Von nun an führt ein sonniger Panoramaweg stets leicht bergab zum Arthurhaus, die zweite Einkehrmöglichkeit auf dieser Strecke. Hier besteht die Möglichkeit mit dem Autobus über Mühlbach und Bischofshofen nach Pfarrwerfen zurückzufahren.
Informationen
TVB Pfarrwerfen: Tel. 06468 5390,
TVB Werfen: Tel. 06468 5388,
TVB Bischofshofen: Tel. 06462 2471,
TVB Mühlbach/Hkg.: Tel. 06467 7235
Busverbindungen: Tel. 06462 33030 –33
Einkehrmöglichkeiten
Mitterfeldalm: 10. Mai bis 31. Oktober, Tel. 0664 6438077
Schweizerhütte: Mai bis Ende Oktober (Mi-So), Tel. 06467 7202
Arthurhaus: Mitte Mai bis Ende Oktober, Tel. 06467 7202
Kommentar von christina gschwandtner (18.08.2010 15:48)
Liebe Josefine! Vielen Dank für den Hinweis auf die Mängel auf der Etappe 1. Wir werden der Sache gewiss nachgehen und uns mit den \'Betroffenen\' in Verbindung setzen, sodass solche Enttäuschungen künftig nicht mehr passieren. Liebe Grüße aus dem SalzburgerLand
Wir sind diese Etappe im Regen gegangen. Einfacher Weg, sehr gute Markierung. Lediglich das Teilstück Grünmaißalm - Stegalm war im Regen etwas unangenehm. Ein umgestürzter Baum versperrte den Steig und wir mussten die steile, nasse Böschung hinaufklettern. Dafür war die Mitterfeldalm eine angenehme Überraschung. Bester Kaiserschmarrn unserer gesamten Tour!
Die Markierungen sind schon sehr verwittert, bei nebeliger Sicht sind sie nicht leicht zu finden, für Ortsunkundige fast unmöglich. Mit Wegweiser bzw. Hinweisschilder wird sehr gespart, oder nach einer halben Stunde Gehzeit, wieder die gleiche Angabe.
Ich muss feststellen, von Pfarrwerfen aus Richtung Mitterfeldalm geht es noch leicht den Weg zu finden -
Wenn man jedoch einen Rundweg gehen möchte Arthurhaus - Mitterfeldalm - Steinalm - Stegalm - Arthurhaus
dann viel Glück beim Herumirren.
Ich finde man sollte bestehende Wanderwege gut erhalten.
Auch finde ich es eine Frechheit, dass sich die Gemeinde Werfen bestehende Wanderwege von Grundbesitzer sperren läßt und man als Wanderer durch neu gesetztes Dornengebüsch (Dornen 6 cm) gehen muss.
Kommentar von die Zehn aus Oberösterreich (27.07.2010 23:30)
Bei herrlichem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen starteten wir am 11. Juli in Pfarrwerfen. In 5 Tagen wollen wir die ersten 9 Etappen bis Bad Gastein schaffen – sportlich aber wunderschön. Nachdem wir nur einen Regenguss abwarten mussten, hatten wir auch noch ausreichend Zeit die Landschaft zu geniessen. Von einer Alm über eine Alm auf die nächste Alm wandern, der herzliche Empfang auf jeder Alm, das Essen - ausreichend, liebevoll zubereitet und angerichtet – einfach nur guat, die Geselligkeit, die Gemütlichkeit, die Ruhe, die Einfachheit – das ist Urlaub.
Bedenkt man, dass das Leben und Arbeiten auf der Alm nicht nur aus Sonnenschein besteht, möchte ich hier meine höchste Anerkennung an alle aussprechen und Danke.
Da waren wir und einiges was ihr nicht verpassen dürft:
A Kasjausn auf der Schweizeralm (neben dem Arthurhaus), Widdersbergalm - 4 Hütten, Mittereggalm – Berggasthof, Klingelbergalm, Hackeralm – einfach nur guat, Erfrischungsbad im Böndlsee, Kögerlalm – relativ gross und urig, Heinreichalm – Sprung in den Teich, Präau Hochalm – Joghurt mit Heidelbeer :), Walchalm – nicht bewirtschaftet – es gibt aber Getränke im Brunnen, Biberalm – komplett neu, das „beste“ Frühstück -Spiegeleier mit Speck, Orangensaft, Butterbrot mit Marmelade, Käse und erst die Kuchen :) alle Wünsche gehen in Erfüllung, Fundner Alm, Brandner Hochalm, Rockfeldalm , Thaler Hütte, Schattbachalm.
Und noch was, die Sennerinnen und Senner kennen sich auch untereinander und geben dir das Gefühl als gehören sie alle zusammen, und, und, und …. macht weiter so. Wir kommen wieder, machen kürzere Etappen, dafür den einen oder anderen Gipfel dazu (wer mag) oder geniessen einfach das Almenleben so wie es ist.
Antwort von christina gschwandtner (28.07.2010 9:56)
Liebe Oberösterreicher-Wanderrunde! Vielen Dank für die tolle Rückmeldung! Es freut uns sehr, dass ihr offenbar so tolle Tage am Salzburger Almenweg verbracht habt und wünschen schon heute viel Vergnügen bei der Fortführung eurer Tour! Herzliche Grüße aus dem SalzburgerLand, Christina Gschwandtner
Kommentar von Eva Mayr (03.07.2010 18:14)
Hallo, der Almenweg ist als Wanderweg konzipiert und mountainbiken ist nicht möglich. Es gibt jedoch in jedem Ort / jeder Region ausgeschilderte Mountainbikestrecken, Infos dazu unter: www.bike.salzburgerland.com