FAQ Wandern am Salzburger Almenweg
Welche Etappen sind für Kinder geeignet?
Es hängt natürlich von Alter und Kondition der Kinder aber, welche Abschnitte erwanderbar sind. Kinder, die bereits Bergerfahrung gesammelt haben, können die komplette Tour mitmachen. Für Anfänger besonders geeignet ist die Etappe 2 „Der hochkönigliche Panoramablick“, hier besteht auch die Möglichkeit, die Wanderung an mehreren Stellen abzubrechen und mit dem Wanderbus zum Ausgangspunkt zurückzufahren. Ebenso familienfreundlich sind die Etappen 16 – 19. Am Grafenberg in Wagrain auf 1.700 m Höhe, erwartet die Kinder eine Erlebniswelt sondergleichen: mit dem Floß oder über die Hängebrücke zum Themenweg "das fleißige Bienchen", über die Hachau-Rutsche in den Niedrigseilgarten, zum Schaukelwald geht’s mit Zwischenstopp im Kletter-Stadion, bevor der „Weg der Faszination“ zurück führt zur Kinderalm. Die über 30 Abenteuerstationen versprechen Spaß für viele Stunden und das für klein und groß! www.wagraini.at
Gibt es Kinderwagen-taugliche Abschnitte?
Zubringerwege zu den Etappen des Almenweges sind meistens Güterwege (geschottert) und können großteils mit dem Kinderwagen befahren werden. Am Almenweg selbst ist es besser, Kleinkinder in der Rückentrage mitzunehmen. Jeder Ort verfügt im Tal über zahlreiche Wander- und Spazierwege, die für Familien mit Kleinkindern im Kinderwagen erfahrbar sind. Das Buch "Kinderwagen-Wanderungen" hat Elisabeth Göllner-Kampel im Eigenverlag herausgebracht. Es ist beim Alpenverein oder bei den Naturfreunden erhältlich.
Wo kann ich mit meinem Hund gehen?
Hunde können auf allen Etappen mitgenommen werden, allerdings sind die Verhaltensregeln mit Tieren auf den Almen zu beachten: Kühe, Kälber, Schafe, Pferde usw. nicht reizen, sondern sich „ganz normal“ verhalten und keine Angst zeigen. Wege auf Almweiden nicht verlassen und Tiere mit großem Abstand umgehen.
Hunde unbedingt an der Leine führen. Der Hund darf keinesfalls auf die Weidetiere los jagen, besonders Mutterkühe bangen um ihre Kälber. Sollte allerdings ein Weidetier den Hund attackieren, diesen zum eigenen Schutz einfach laufen lassen.
Muss ich die Hütten vorreservieren?
Empfehlenswert ist eine Vorreservierung vor allem wenn Sie mit mehreren Personen unterwegs sind. Ansonsten reicht auch eine telefonische Anmeldung am Vortag des Eintreffens auf der Alm oder Hütte. Sollte eine Hütte bereits ausgebucht sein, sind die Almbauern bei der Beschaffung einer Unterkunft behilflich.
Muss ich einen Schlafsack mitnehmen?
Der Großteil der Hütten verfügt über Bettwäsche in den (Mehrbett)-Zimmern und Lagern. Sollten Sie über einen leichten Hüttenschlafsack verfügen, der das Gepäck nicht unnötig erschwert, bitte mitnehmen.
Welche Verpflegung bekomme ich auf den Hütten?
Auf jeder Hütte gibt es eine sogenannte Brettljause mit Käse, Speck, Wurst, Butter und Brot. Die Almsommerhütten bieten selbsterzeugte oder nachweislich in der Region hergestellte Produkte, dazu kommen Spezialitäten wie Fleischkrapfen, Blattlkrapfen mit Sauerkraut, Bauernkrapfen, Wetzsteinnudeln, Pofesen, Schwarzbeernocken, Kasnockn, Gröstl, Kaspressknödelsuppe, geselchtes Rindfleisch, Wildspezialitäten, Schweinebraten aus Holzkohleofen, Schwammerlgerichte, Topfenaufstriche, verschiedene Käsesorten, Kaiserschmarrn, hausgemachte Mehlspeisen, frische Milch, Buttermilch, Ziegenmilch, selbstgemachte Säfte wie Hollersaft, Apfel- und Birnensaft, selbstgebrannte Schnäpse, Almkaffee und klares Gebirgswasser.
Welche Wanderausrüstung ist empfehlenswert?
Tipps zur Wanderausrüstung:
- Gutes Schuhwerk
- Regenschutz
- Schweißsaugende Wäsche
- Leichte Hose
- Wandersocken
- Wanderschuhe
- Kopfbedeckung
- Augenschutz
- Sonnenbrille
- Sonnencreme
- Rucksack (Trageriemen gepolstert, Rücken belüftet)
- Verbandszeug
- Müsliriegel, Getränke
- Wanderstock
Worauf muss ich bei der Planung achten?
Vor jeder Tour die Bergerfahrung und körperliche Eignung aller Teilnehmer – auch Kinder – prüfen. Bergwandern verlangt oft Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.
Genaue Planung an Hand von Tourenbeschreibungen und Landkarten. Auskünfte alpiner Vereine und Ortskundiger, zum Beispiel Hüttenwirte, können dabei entscheidend helfen. Auf die entsprechende Ausrüstung und Bekleidung achten: Vor allem feste hohe Schuhe mit griffiger Sohle sowie Regen- und Kälteschutz sind sehr wichtig. Das Tempo den schwächsten Mitgliedern der Gruppe anpassen. Speziell zu Beginn der Tour ist auf langsames Gehen zu achten. Unbedingt andere Teilnehmer beobachten, damit Erschöpfung rechtzeitig erkannt werden kann.
Markierte Wege nicht verlassen. Große Vorsicht beim Begehen von steilen Grashängen, vor allem bei Nässe. Besonders gefährlich ist das Überqueren von steilen Schneefeldern bzw. Gletschern. Keine Steine abtreten (Verletzungsgefahr für andere Bergwanderer). Steinschlaggefährdete Stellen einzeln, rasch und ohne anzuhalten passieren.
Wo bekomme ich die Wandernadeln?
Die Wandernadeln sind gegen Vorlage der erforderlichen Kontrollstempel und die Bezahlung eines Unkostenbeitrages von Euro 4,50 (mit Gästekarte 3,50) in jedem Tourismusbüro im Pongau erhältlich.
Wie komme ich wieder zurück zum Ausgangspunkt?
Zahlreiche Buslinien bzw. Sammel- oder Wandertaxis sowie mehrere Bahnlinien bieten sich im „Pongau-Takt“ an. Informationen über Fahrpläne und Fahrpreise erhalten Sie unter +43 6462 3303033.
Auf der Seviceseite des Almenweges finden Sie Fahrpläne der Wanderbusse , eine Fahrplanauskunft-Abfrage kann ebenfalls auf dieser Seite getätigt werden.
Kann ich den Almenweg auch mit dem Mountainbike befahren?
Nein, der Almenweg ist als Wanderweg konzipiert. Es gibt jedoch in jedem Ort / jeder Region ausgeschilderte Mountainbikestrecken, Infos dazu unter: www.bike.salzburgerland.com
Hier können Sie eine unverbindliche Anfrage für Ihren Wanderurlaub in Salzburg senden.

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